Was tut sich denn so in Wien? Kunst, Wissenschaft und Party aktuell: Noch bis zum 14. Februar läuft im Wiener MUMOK die Ausstellung „Gender Check“ – Rollenbilder in der Kunst Osteuropas. Gezeigt werden mehr als 400 Arbeiten ab den 1960er Jahren, die sich mit Geschlechterrollen auseinandersetzen. Foto: MUMOK „Noch unter dem Mikroskop finden sich Geschlechterhierarchien…“
Die katholische Kirche und die Frauen
„Irgendwann muss ein Papst sich für ihren Beitrag zur Diskriminierung der Frau nicht anders entschuldigen, als sich Papst Johannes Paul II. für ihren Beitrag zur Verfolgung der Juden entschuldigt hat.“ Kommentar zur „Katholischen Frauenverachtung“ von Peter Michael Lingens im aktuellen Profil: Link
Doing Gender am Frühstückstisch
Welche unserer Alltagspraktiken sind eigentlich nicht vergeschlechtlicht? – Diese Frage stellten wir uns einst in einem Uni-Seminar und erst nach langem Überlegen brachte jemand den Vorschlag „Zähne putzen“ ein. Ja, schon im Kindergarten lernen wir, dass gesunde Zähne wichtig sind und diese drei Mal täglich geputzt werden sollen, von Männern und von Frauen. Und dabei
Father and Son
„Das Ende der Väter-Diskriminierung“, titelt der SWR Online. Grund dafür ist ein Urteil des Europäischen Gerichtshofs für Menschenrechte, das in den vergangenen Wochen für Aufsehen gesorgt hat. Ein deutscher Vater kämpfte viele Jahre für ein gemeinsames Sorgerecht für seine uneheliche Tochter und hat vom Europäischen Gerichtshof schließlich Recht bekommen: Unverheiratete Väter dürfen in Sachen gemeinsames Sorgerecht verheirateten
Werbung: „Best“ of 2009
Der 31. Dezember 2009 naht – Zeit für Jahresrückblicke. Diesmal: Werbung. Werbungen aller Art sind eine schier unerschöpfliche Quelle für (nicht ganz so kreativ) inszenierte Geschlechterstereotype, Sexismen und normatives Zelebrieren von Heterosexualität. Auch im Jahr 2009 haben wieder einige Unternehmen gezeigt, wie das richtig gemacht wird: Technik an potentielle Kundinnen zu verkaufen, das trauen sich
Buch-Tipps
Um beim Thema Weihnachten zu bleiben: Zu den Feiertagen sind Gutscheine (vor allem bei Ratlosen) beliebte Geschenke. Wer darüber nachdenkt, diese gegen wissenschaftliche Literatur einzutauschen, kann bei den folgenden aktuellen Erscheinungen nicht falsch liegen: Slavoj Zizek (sic!): Lacan. Eine Einführung (Frankfurt am Main 2006) Wer sich mit den Gender Studies auseinandersetzt, wird früher oder später