Erwachsenenbildnerin und Kulturvermittlerin Petra Unger führt schon viele Jahre durch Wien und macht die oft ausgeblendete und „vergessene“ Geschichte von Frauen sichtbar. Ihre Frauenspaziergänge durch verschiedene Wiener Gemeindebezirke und Grätzel sind nun auch als Buch im Metroverlag erschienen. Dabei handelt es sich um keinen klassischen Stadtführer, sondern ein „Lesebuch“ entlang der beschriebenen Routen. Und auf
Monat: April 2012
Girls / Scandal
Meinen Fernseh-Frust habe ich auf der Denkwerkstatt ja schon ausführlich beschrieben. Viel lieber stelle ich euch natürlich neue Serien vor, die den Bechdel Test bestehen. Ich habe „Girls“ (HBO) und „Scandal“ (ABC), die vor kurzem gestartet sind, zwar noch nicht gesehen, die ersten Reviews sind aber großteils positiv ausgefallen. „What’s so interesting (and fucking sad)
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„Who’s your man?“ wird in der April-Ausgabe der an.schläge gefragt. Ich habe diesmal ein Interview mit einem Sozialpsychologen und einen Artikel zur Männlichkeitsforschung beigesteuert. Online findet ihr unter anderem einen Beitrag zur weitgehend unbekannten Krankheit Endometriose. Ashley Judd wurde in der Boulevardpresse für ihr Aussehen kritisiert – ein Schönheitschirurg kam zu Wort und stellte Spekulationen
„Disorders of Sex Development“
Heteronormativität ist auch in medizinischen Diskursen von Bedeutung. Bettina Enzenhofer hat sich in ihrer Masterarbeit (Gender Studies) mit dem Chicagoer „Consensus-Statement“ auseinandergesetzt, das eine medizinische Leitlinie zur „Behandlung“ von intersexuellen Menschen darstellt (die gesamte Arbeit könnt ihr hier lesen): Was ist das Thema deiner Arbeit? Der Titel meiner Masterarbeit ist „Die Verhandlung von Geschlecht in gegenwärtigen medizinischen
Geschlechter_debatten_kultur
Eigentlich wollte ich gar keinen Text zum aktuellen Profil-Aufreger schreiben. Denn dass Gernot Bauer und Robert Treichler eine ernsthafte Diskussion über Lohnungleichheiten zwischen Männern und Frauen führen wollen, das kaufe ich ihnen nicht ab. Wäre das ihre Absicht gewesen, so hätten sie wohl nicht Studien, die seit Jahren auf dem Tisch liegen, als sensationelle Enthüllung
Mit vollen Hosen ist leicht stinken oder wider die Realitätsverweigerung
Erstes schreibt Karin Strobl, die Vorsitzende für das Frauennetzwerk Medien als Reaktion auf den Leitartikel der aktuellen Profilausgabe, zweites schreiben Gernot Bauer und Robert Teichler selber im Profil – denn, zu dem Ergebnis kommen sie in ihrem Artikel: Es gibt gar keine Lohn-/Gehaltsdiskriminierung mehr. Diskriminierung = Mythos. Das Profil räumt mit Mythen auf und macht