Am Sonntag vor einem Jahr verstarb Johanna Dohnal. Susanne Feigl, ihre Biografin, hat im Standard die letzten O-Töne der großen Politikerin unter dem Titel „Was sie empörte – bis zuletzt“ veröffentlicht. Auch in Österreich tut sich endlich etwas in Sachen Quote: Wirtschaftsminister Reinhold Mitterlehner diskutierte am Montag mit Frauenministerin Heinisch-Hosek über eine mögliche Quote für
Autor: brigittethe
Positive Diskriminierung in Utopia
„Die Männer und Die Frauen gibt es überhaupt nicht, und sie sollten auch nicht als platonische Idee zu moralischen Zwecken konstruiert werden, weil erst dadurch konkrete Individuen diskriminiert würden“, schreibt Georg Schildhammer auf standard.at. Unter dem Titel „Platon meets Gender-Mainstreaming“ widmet der Autor eine Reihe logischer, nein – zynischer – Argumentationsketten einer Schmähung der „positiven
Bridalplasty
Wer meint, dass Formate wie „Ich bin ein Star – Holt mich hier raus!“ oder „Germany’s Next Top Model“ schon zu den furchterregendsten Reality-Shows zählen, hat vermutlich noch nie von „Bridalplasty“ gehört. Im vergangenen November startete diese Horror-Show auf „E! Entertainment Television“ – zwölf verlobte Frauen kämpften dort um ihre Traumhochzeit und das dazugehörige Aussehen.
20000frauen
Am Dienstag hat sich die Plattform 20000frauen (die Denkwerkstatt berichtete) bei einer Pressekonferenz im Wiener KosmosTheater erstmals der Öffentlichkeit präsentiert. Rund hundert Organisationen und feministische Initiativen haben sich bereits der Aktion angeschlossen – die Liste der frauenpolitischen Forderungen wird immer länger. Um am 19. März wie einst 1911 wieder 20.0000 Frauen auf die Straße zu
Es geht auch ohne Frauen
Tobi Schlegl ist mit der Kamera unterwegs, um Unterschriften gegen die Frauenquote zu sammeln. Bei den Kommentaren der Männer kann einem schon einmal richtig schlecht werden: (via)
Quoten-Schoten
In Deutschland ist eine hitzige Debatte um Frauenquoten entbrannt – Familienministerin Schröder winkt ab, Ursula von der Leyen hält eine feste Frauenquote von 30 Prozent in Führungsgremien der deutschen Wirtschaft für längst überfällig. Die Mädchenmannschaft hat sich der Diskussion angenommen und widmet der Quote ein eigenes Dossier. Auch in Österreich wird über die Quote diskutiert
Donna Haraway
Wer an der European Graduate School, einer Schweizer Privatuniversität studiert, kann sich glücklich schätzen. Regelmäßig gehen dort die internationalen „Stars“ der Sozial- und Geisteswissenschaften (Butler, Haraway, Virilio, Zizek…) ein und aus und diskutieren mit den Studierenden über ihre Arbeit. Für alle, die nicht dem elitären Zirkel angehören, gibt es zum Glück Videoaufzeichnungen der verschiedenen Vorträge.