In den Bücherregalen meiner Freund_innen und Bekannten stehen meist Romane, die von Männern geschrieben wurden, nur selten reihen sich ein Astrid-Lindgren-Klassiker aus vergangen Tagen oder ungelesene Bachmann-Texte dazwischen. Nun gut, vielleicht auch wenig verwunderlich. Schon in der Schule analysieren wir im Deutsch-Unterricht nur Kafka und Jandl, lesen Goethe, Grass und Handke und auch im Englisch-Unterricht
Monat: August 2010
Von Feminisierungs-Krisen und Väterrechtlern, 2
Teil 2 des Interviews mit Paul Scheibelhofer, Soziologe und Gender- bzw. Männlichkeitswissenschafter: Fühlst du dich manchmal als Einzelkämpfer – als Mann innerhalb der Gender Studies und als kritischer Männlichkeitsforscher im deutschsprachigen Raum? Also ich habe mich in letzter Zeit explizit mehr auf deutschsprachigen Konferenzen beworben, weil ich gemerkt habe, dass ich fast nur mehr im
Sexismus – Die Hirter-Debatte
Das „Fasstypen-Plakat“ der Hirter-Brauerei (die Denkwerkstatt hatte den ersten Bericht) hat Wellen geschlagen. Es wird gemunkelt, es handle sich dabei um eine Sommerloch-Debatte, doch immerhin haben sich mittlerweile zahlreiche Journalist_innen und sogar Politikerinnen mit der Werbung auseinandergesetzt. Trotz aller Proteste wurde Hirter-Bier jedoch vom Werberat nur zu zukünftiger Sensibilisierung aufgefordert, eine Verurteilung erfolgte nicht. Frauenstadträtin
Von Feminisierungs-Krisen und Väterrechtlern, 1
Die Denkwerkstatt ist unter anderem angetreten, um Gender-Wissenschaft zu kommunizieren. Damit dies nicht zu kurz kommt, gibt es endlich wieder ein Interview mit einem Männlichkeits-Wissenschafter. Diesmal: Paul Scheibelhofer, ein Nachwuchs-Wissenschafter bzw. Soziologe, der vorwiegend zu den Themen Geschlecht (insbesondere Männlichkeit), Migration, Rassismus und Jugend forscht. Du hast Soziologie studiert und beschäftigst dich jetzt vorrangig mit