Von Feminisierungs-Krisen und Väterrechtlern, 1

Die Denkwerkstatt ist unter anderem angetreten, um Gender-Wissenschaft zu kommunizieren. Damit dies nicht zu kurz kommt, gibt es endlich wieder ein Interview mit einem Männlichkeits-Wissenschafter. Diesmal: Paul Scheibelhofer, ein Nachwuchs-Wissenschafter bzw. Soziologe, der vorwiegend zu den Themen Geschlecht (insbesondere Männlichkeit), Migration, Rassismus und Jugend forscht. Du hast Soziologie studiert und beschäftigst dich jetzt vorrangig mit

„Richtige“ Männer, abwesende Väter und Johnny Depp, Teil 2

Und hier Teil 2 des Interviews: Dein Buch trägt den Titel „Liminal Masculinities“ – Was kann man/frau sich darunter vorstellen und was war dein Forschungsinteresse daran? Ursprünglich habe ich gedacht, dass es zu Männlichkeiten und Film noch sehr wenig Arbeiten gibt – aber ich musste feststellen, dass das gar nicht stimmt. Besonders zu historischen Aspekten,

„Richtige“ Männer, abwesende Väter und Johnny Depp, Teil 1

Gender Studies gehören in die Öffentlichkeit – unter diesem Motto steht die „Denkwerkstatt“. Um der Forderung gerecht zu werden, soll hier in Zukunft die Arbeit von Wissenschafter_innen, die sich mit Geschlechterforschung auseinander setzen, präsiert werden. Den Anfang macht ein Interview mit dem Filmwissenschafter und Amerikanistik-Professor Klaus Rieser. Klaus Rieser leitet das Institut für Amerikanistik an