Sind Frauen die besseren Menschen?

Das Ministerium für Unterricht, Kunst und Kultur wirbt seit einigen Wochen für eine Bildungsreform – für den dazugehörigen TV-Spot durfte Christina Stürmer die österreichische Bundeshymne neu vertonen. Und hier wird nicht nur von den großen Söhnen („Heimat bist du großer Söhne„), sondern auch von großen Töchtern gesungen – die Aufregung war somit vorprogrammiert. Eine dementsprechende

Werbung: „Best“ of 2009

Der 31. Dezember 2009 naht – Zeit für  Jahresrückblicke. Diesmal: Werbung. Werbungen aller Art sind eine schier unerschöpfliche Quelle für (nicht ganz so kreativ) inszenierte Geschlechterstereotype, Sexismen und normatives Zelebrieren von Heterosexualität. Auch im Jahr 2009 haben wieder einige Unternehmen gezeigt, wie das richtig gemacht wird: Technik an potentielle Kundinnen zu verkaufen, das trauen sich

Deutsch-Mann, Mann-Deutsch

Weihnachten naht, da wird es dem/der einen oder anderen unter euch nicht erspart bleiben, ein so tolles Buch wie Langenscheidt’s „Deutsch-Mann Mann-Deutsch“ unter dem Baum zu finden. Ich wurde bereits (bestimmt in guter Absicht) mit dem genannten Buch und anderen Klassikern wie „Männer essen Fleisch, Frauen essen Gemüse“ beschenkt. Auf Geschlechter-Stereotype hat sich mittlerweile eine ganze Industrie konzentriert:

Frauengold

Hausfrauen-Zeitschriften aus den 70er Jahren könne man nur als „Gruselkabinette“ bezeichnen, meinte gestern mein Professor in einem Forschungsseminar. Wo wir schon beim Thema wären:  Sehen Sie sich bitte diese Werbespots aus den frühen 60er Jahren an. Lebensfroh mit „Frauengold“.