Die totale Banalisierung

Saturday Night Fever, Bauer sucht Frau, Das Geschäft mit der Liebe, Teenager werden Mütter – der österreichische Privatsender ATV landet mit seinen Reality-Formaten einen Quotenhit nach dem anderen. „Hemmungsloses Unterschichtenfernsehen“ nennt das die Zeit, wenn sich Halbwüchsige vor der Kamera betrinken und einsame Wiener in der Ukraine nach jungen, heiratswilligen Frauen suchen. Neben dem enormen

Bridalplasty

Wer meint, dass Formate wie „Ich bin ein Star – Holt mich hier raus!“ oder „Germany’s Next Top Model“ schon zu den furchterregendsten Reality-Shows zählen, hat vermutlich noch nie von „Bridalplasty“ gehört. Im vergangenen November startete diese Horror-Show auf „E! Entertainment Television“ – zwölf verlobte Frauen kämpften dort um ihre Traumhochzeit und das dazugehörige Aussehen.

Bauer sucht Arbeitskraft

Ja, ich gestehe: seit einigen Wochen verfolge ich nun schon die dritte Staffel von „Bauer sucht Frau“ („ATV“). Das Reality-TV Format übt nämlich eine unglaubliche Negativ-Faszination auf mich aus. Und hätte ich mein Medienwissenschafts-Studium nicht schon abgeschlossen, so würde ich der Sendung wohl die eine oder andere Seminararbeit widmen. Obwohl, eigentlich sollte man/frau nicht zu

Model, Topmodel

„Germany’s Next Topmodel“ läuft seit März bereits in seiner fünften Auflage auf „Pro 7“ und ist (vor allem bei der jungen, weiblichen Zielgruppe) so unglaublich erfolgreich, dass Verantwortliche anderer Sendeanstalten vor Neid erblassen. Abgesehen von den Top-Quoten wurde das Reality-Format nicht zuletzt aufgrund des zweifelhaften Frauenbilds, das in der Sendung präsentiert wird,  in den vergangenen