9 Monate lange gegrübelt, hunderte E-Mails verschickt, Plakate geklebt, diskutiert, Buttons gebastelt, Förderanträge ausgefüllt – und so schnell ist das Ganze wieder vorbei. Aber: Die Arbeit hat sich gelohnt! Für mich war die FrauenSommerUni 2012 (19. – 22. September) eine tolle Erfahrung, vor allem auch, da ich trotz Orga-Arbeit viele der Vorträge und Workshops besuchen konnte. Eine ausführlichere Nachbetrachtung folgt, für euch gibt es jetzt erst mal einige Eindrücke der Veranstaltung. (Alle Fotos: Bettina Frenzel)

Eröffnungsrede von Rosemarie Ertl: „Feminismen leben – (auch) eine Frage der Ressourcen“?

Besuch der rampenfiber- und FußBALLade-Organisatorinnen

Workshop: Thesen zur feministischen Bildungsarbeit

Politik der Differenzen – (Anti-)Rassismus im weißen Feminismus

Performance-Workshop der Grauenfruppe

Eine Grußbotschaft für die FußBALLade wird aufgenommen…

Ergebnis aus dem Stencil-Workshop

Nach dem Film-Screening von „verliebt, verzopft, verwegen“

Frauenbewegungsgeschichtsschreibung

Die letzten Sonnenstrahlen auskosten…

Aus dem Vortrag zu Frauendemos

Passendes Motto für den Workshop „Gender Budgeting im privaten Bereich“

Medienaktivismus

Radical Handcrafting in der Frauenhetz



Tolle Fotos! Freut mich, dass sich der ganze Aufwand so gelohnt hat und dass ihr eine sehr spannende und vor allem nicht nur inhaltlich sondern auch von der Art, wie und wo ihr die Themen behandelt habt, eine sehr abwechslungsreiche Woche hattet! Eine Frage: Wie vielfältig war das Spektrum der Teilnehmerinnen in Bezug auf Background (Bildung, Beruf), Alter, Migrantinnenanteil, etc.?
Großteils waren es Studentinnen und Seniorinnen, würde ich sagen. Auch großteils Angehörige der „Mehrheitsgesellschaft“. Da gilt es sicher noch einmal, sich selbst kritisch zu befragen. Aber es waren meinem Eindruck nach nicht nur Frauen aus einem akademischen Umfeld. Wir hatten uns im Vorfeld auch bemüht, eine Gebärdensprache-Dolmetscherin zu engagieren, leider ist da eine geplante Kooperation nicht zustande gekommen. Die Dolmetsch-Frage haben wir allgemein vom Organisationsaufwand her unterschätzt.